

» HUMAN TREE «
2026 // Stahl, Styropor und
PVC-Schläuche // 220 cm x 360 cm
» JEDE FASER «
2025 // Textiler Körper // historisches Leinen // 25 cm x 30 cm
Von Familie zu Familie wurden Flachsleinen weitergegeben – kostbar, als weißes Gold bezeichnet, ein Symbol für Wohlstand, Beständigkeit und Glück. In meiner Familie blieb der Stoff unberührt. Über Generationen hinweg wurde das Band, das die Ballen verschließt, nie geöffnet, wartend auf den besonderen Moment, der nie kam.
Das Leinen, stumm und ungenutzt, wurde zu einem Speicher des Schweigens – ein Gewebe aus nicht erzählten Geschichten, aus Händen, die nichts mehr sagen konnten. Ein Schweigen, das Schutz war und zugleich eine Grenze, die sich leise über Jahrzehnte und Generationen fortgeschrieben hat.
Leinen ist ein Material, das atmet. Es altert langsam, es verändert sich mit der Luftfeuchtigkeit, mit der Berührung. Seine Faser stammt aus dem Inneren der Flachspflanze – gezogen, gebrochen, gehechelt, gesponnen. Ein Prozess, der Geduld verlangt. In jeder Phase liegt eine Geste der Transformation: vom Pflanzenkörper zur textilen Haut.
Mit dem Öffnen des Bandes beginnt mein Akt der Transformation. Das Entrollen des Stoffes wird zu einer Bewegung zwischen Erinnerung und Gegenwart, zwischen Ehrfurcht und Nüchternheit. Es ist nur Stoff – und doch ein lebendiges Archiv von Zeit, von Arbeit, von Händen, die ihn berührt haben, von Körpern, die ihn nie trugen.
Textilien speichern Spuren: Gerüche, Falten, Wärme. Sie nehmen Form an und geben Form zurück. Kleidung ist zweite Haut, Schutzraum und Tarnung zugleich. Sie modelliert, sie verhüllt, sie verbirgt und schützt. In ihr schwingt der Zwischenraum von Nähe und Distanz, zwischen An- und Abwesenheit des Körpers.
„JEDE FASER“ ist eine kleine textile Skulptur im Zustand der Verwandlung meiner persönlichen Geschichte. Das Leinen wird aufgelöst, verflochten, vernäht, verschoben – ein Organismus zwischen Dekonstruktion und Neuordnung. Jede Faser trägt Erinnerung und zugleich die eigene Erneuerung in sich.
Im Prozess entsteht ein Raumkörper, in dem Stoff, Körper und Architektur miteinander verschmelzen. Ein sensibles, persönliches Geflecht zwischen Innen und Außen, zwischen dem, was verborgen war, und dem, was sich endlich neu entfalten darf. Eine Geste des Öffnens – zart, tastend, verletzlich und weiterführend.





» FASER O «
2025 // Textile Skulptur // Baumwolle und
Fischbeinimitat // 170 cm x 34 cm x 34 cm


» VIELECK «
2024 // Stahl und Plexiglas

» BEGEGNUNGSINSELN «
2023, sind ein flexibles Möbelkonzept, das sich an der organischen Form einer Wabe orientiert. Die modularen Elemente lassen sich variabel anordnen und dienen als Sitzgelegenheiten, Stehtische und barrierefreie Möbel. Sie schaffen offene, anpassbare Räume für Austausch und Begegnung, ein lebendiges Zusammenspiel von Form, Funktion und Gemeinschaft.

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» GEFÜGE «
2023








»VERBINDUNGEN «
Düsseldorf // Kunst am Bau und im öffentlichen Raum
(*Fotos auf HP beibehalten, + Text+ 2 weiteren Fotos)
Die Installationen unter dem Titel VERBINDUNGEN erforschen den Zusammenhalt unter Spannung. Raumbildende Gummibänder spannen sich zwischen Architektur und Umgebung, dehnen sich, geben nach und formen ein flexibles Gefüge. Die elastischen Strukturen verbinden und trennen zugleich. Zwischen Spannung und Entspannung entsteht ein dynamisches Spiel aus Raum, Körper und Material
» DON`T MESS WITH CLOUD! «
UND » SPUREN VON SCHWARZ «
2025 // Von der Fläche zur Form // Tyvec und Nessel // Öl auf Leinwand // 55 cm x 80 cm







» KÖRPERHAFT «
In der Landschaft von Yverdon (CH) //
Sechs Holzkörper in Skalierung
» HÜLLE «
Haus am Wehrsteg, Heidelberg // Mischtechnik:
Pappmache und Silikon und PU-Gießharzsystem // 95 cm x 34 cm x 43 cm
» HIDE «
Papierarbeit // Öl auf Papier // 45 cm x 60 cm
» WACHSTUM «
»Wachstum« // Acryl auf Nessel // 600 cm x 100 cm
» VULVA «
// Tyvec // 70 cm x 35 cm x 15 cm
» VIELFALT «












